Kontamination einer Eisenbahn Bremsstrecke
Die Hauptquelle der Verunreinigung war ein Ölaustritt im Jahr 1995. Durch den Bruch einer Untergrundpipeline gelangten ca. 80 m³ Dieselöl in den Boden. |
| Projektbeschreibung |
Bremsstrecke der ungarischen Staatsbahn
Der Bruch einer unterirdischen Ölpipeline verursachte den Austritt von ca. 80 m³ Dieselöl die aufgrund fehlender Gegenmaßnahmen bis in das Grundwasser gelangten. Durch Migration gelangte die Kontamination bis zur Uferterrasse eines angrenzenden Flusses. Das betroffene Areal hatte eine Ausdehnung von ca. 2.000 m².
Sanierungstechnologie
Bodenaushub, Biologische Bodensanierung (in-situ), Bioventilation
Grundwasserabsenkung ín Verbindung mit Skimmer und Aktivkohlefilter
Anmerkung
Der Standort war durch eine Vielzahl von Eisenbahngleisen überlagert. Eine Sanierung des Standortes wurde 1996 beschlossen wobei gleichzeitig die Gleisanlagen erneuert wurden und eine Abwasserbehandlungsanlage errichtet wurde. Die Sanierungsarbeiten wurden von Dekosta-Biokör als Subauftragnehmer durchgeführt.br>
Projektstatus: Vor Fertigstellung
Media (quantity in m3)
Soil and ballast (ex-situ): 3000 Soil (in-situ): 7000 Groundwater: 5000
Schadstoffe: Dieselöl, Schmieröl
Auftraggeber: Ungarische Staatsbahnbr>
Projektleiter: József Varga, Judit Tóth
| Projektinformation |
Zeitraum: 1996-
Anmerkung: Die Sanierungsmaßnahmen mussten ohne Behinderung der Gleisarbeiten durchgeführt werden.
Sanierungsziele: Kohlenwasserstoffe im Boden: 1000 ppm, im Grundwasser <0.3 mg/l
Schadstoffkonzentration vor der Sanierung:
Bodenaushub zwischen 5.000 ppm bis 50.000 ppm Diesel und Schmieröl
Verunreinigtes Erdreich (in-situ) 1000-5000 ppm
Im Grundwasser 60 m³ freie Phase Öl
Gelöstes Dieselöl 2-10 mg/l.
Schadstoffkonzentration nach der Behandlung:
Im Boden Dieselöl <500 ppm, Benzin-Kohlenwasserstoffe <100 ppm
Im Grundwasser Benzin-Kohlenwasserstoffe<0.1 ppm>
