Pentachlorphenol PCP: Vorkommen in HolzschutzmittelPentachlorphenol PCP wurde und wird teilweise noch in eingesetzt zum Behandeln und Imprägnieren von Leder, Schwertextilien (Zelten u. a.) sowie in verschiedenen anderen Bereichen.Pentachlorphenol (Abkürzung: PCP) kommt durch den jahrzehntelangen Einsatz in den verschiedensten Bereichen inzwischen praktisch überall in Spuren vor. Seit 1979 soll es nicht mehr in Mitteln enthalten sein, die in Innenräumen Verwendung finden. Besonders schädlich ist Pentachlorphenol bei einer großflächigen Anwendung von PCP-haltigen Holzschutzmitteln in Innenräumen. Seit etwa 1985 wurde von den meisten Holzschutzmittel-Herstellern kein PCP mehr verwendet.Da PCP langsam ausgast, ist bei behandeltem Material in der Wohnung mit einer dauernden, zusätzlichen Aufnahme auszugehen. Im Körper reichert es sich an (Leber, Gehirn, Niere, Fettgewebe), wird aber auch über den Harnweg, ausgeschieden. Krankheitssymptome bei PCP-Belastung sind Akne, Schwäche der Beinmuskulatur, psychopathologische Störungen, Leberschäden und chronische Bronchitis.
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